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Die Mitte Aarau sagt Ja aus Überzeugung für die Region, aber nicht aus Fusionsromantik

24. August 2026

Der Vorstand von Die Mitte Aarau hat an seiner Sitzung vom 21. August 2026 die Ja-Parole zum Zusammenschluss von Aarau und Unterentfelden beschlossen.

Die Mitte Aarau unterstützt das Vorhaben aus einer Haltung der politischen Verantwortung und der Vernunft. Die Herausforderungen der kommenden Jahre lassen sich in vielen Bereichen besser gemeinsam als alleine bewältigen. Ein Zusammenschluss bietet die Chance, Kräfte zu bündeln, Doppelspurigkeiten zu vermeiden und die Entwicklung des Lebens- und Wirtschaftsraums Aarau langfristig zu stärken.

Die Zustimmung erfolgt jedoch ohne übertriebenen Enthusiasmus. Für Die Mitte Aarau handelt es sich nicht um ein emotionales Prestigeprojekt, sondern um einen pragmatischen Schritt für die Zukunft der Region. Entscheidend ist nicht die Fusion selbst, sondern was daraus gemacht wird.

«Ein Zusammenschluss ist kein Selbstzweck. Die Bevölkerung wird ihn daran messen, ob die drängenden Herausforderungen tatsächlich angegangen und gelöst werden», hält Lukas Häusermann, Vorstandsmitglied fest.

Besonders wichtig ist aus Sicht von Die Mitte Aarau, dass die neue Gemeinde rasch konkrete Lösungen bei zentralen Zukunftsfragen erarbeitet. Dazu gehören insbesondere die Schulraumplanung und die langfristige Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Bildungsinfrastruktur. Ebenso müssen die finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen so gestaltet werden, dass die Bevölkerung von einem spürbaren Mehrwert profitiert.

Die Mitte Aarau erwartet deshalb, dass nach einer allfälligen Zustimmung an der Urne die politischen Verantwortlichen den Fokus konsequent auf die anstehenden Sachfragen richten. Der Erfolg des Projekts wird sich nicht am Fusionsentscheid messen, sondern daran, ob die neue Gemeinde ihre Hausaufgaben macht und die wichtigen Probleme der Region entschlossen anpackt.

Michael Schibli Co-Präsident